Flüchtlinge werden Freunde

 

Was bisher in der Projektregion Oberpfalz läuft und was geplant ist:

 

Bericht der Projektstelle:

  • Vernetzung mit verschiedenen Trägern der Flüchtlingsarbeit in Regensburg (CampusAsyl, Wohngruppen, Jugendzentren etc.)

In der Arbeit mit Geflüchteten, ist es wichtig, sich die Einrichtungen anzuschauen, in denen sie leben und auch solche, in denen sie sich treffen und gemeinsam ihre Zeit verbringen. Auch um die Bekanntheit des Projekts zu erhöhen, wurden viele Anlaufstellen besucht und über „Flüchtlinge werden Freunde“ geredet.

  • Durchführung eines Filmprojekts zum Thema „Heimat“ (April 2017)

In den Osterferien wurde zusammen mit Jugendlichen aus einer Jugendwohngruppe ein Film zum Thema „Heimat“ gedreht. Die Jugendlichen konnten den Inhalt selbst gestalten und die einzelnen Szenen wurden humorvoll umgesetzt. Es wurde ein Film, der zum einen die Flucht thematisiert, aber auch die kulturellen Unterschiede, die sie in Deutschland überwinden mussten. Der Film wurde auch beim Jugendfilmfestival „Jufinale Oberpfalz“ eingereicht und hat es auch in das Endprogramm geschafft.

  • Teilnahme am Format „Dachgeschichten“ (21.07.), bei der ein syrischer Flüchtling einen selbstverfassten Text vorgetragen hat.

„Dachgeschichten“ ist ein Format der Journalistin Elisabeth Aslan. Dort lesen Autoren aus ihren Büchern oder es werden Gedichte vorgetragen. Ein syrischer Jugendlicher hatte dort die Möglichkeit, einen seiner Texte vorzutragen – zuerst auf Arabisch, dann auf Deutsch. Er erzählte auf diesem Weg über die Situation in seinem Heimatland und die großen Schmerzen, die dort überall spürbar sind.

  • Planung der Stammtischkämpfer*innen – Ausbildung (Termin 26.10. 17.30 Uhr)

Bei der Stammtischkämpfer*innen – Ausbildung geht es darum, Jugendliche gegen Stammtischparolen fit zu machen. Es soll hier vermittelt werden, wie man auf solche Parolen reagieren kann.

  • Planung und Durchführung der Fahrt zum Mitanand Open Air

Der Bayerische Jugendring (BJR) hat am 09. September ein Festival organisiert, bei dem die Jugendarbeit mit Geflüchteten gefeiert wurde. Eine kleine, aber feine Gruppe aus Geflüchteten aus Regensburg fuhr dorthin und verbrachte einen schönen Tag in Karlsfeld.

  • Planung einer interkulturellen Schulung mit JUZ Kontrast (Termin: 03.11.)

In Kooperation mit dem Jugendzentrum Kontrast findet am 03.11. eine interkulturelle Schulung statt. Ziel der Schulung ist es, auf niederschwellige Art und Weise Kinder, Jugendliche auf die kulturelle Verschiedenheit aufmerksam zu machen und die Gemeinsamkeiten der Kulturen erfahrbar zu machen.

 

  • Gestaltung von mehreren Konzepten zum Materialkoffer „Flüchtlinge werden Freunde“

Als Ergänzung zum Materialkoffer wurden verschiedene Konzepte erarbeitet, wie man den Koffer verwenden kann. Hierfür wurden für verschiedene Formate Konzepte entwickelt, beispielsweise für Gruppenstunden, einen Fotowirkshop oder auch ein interkulturelles Training. Der Koffer soll auch um eine Handreichung erweitert werden, in der unterschiedliche praktische Tipps und Methoden als Unterstützung dienen.

  • Planungen von möglichen Angeboten mit Kooperation des JUZ Utopia

Das Jugendzentrum Utopia hat sehr großes Interesse an einer Kooperation mit dem Projekt „Flüchtlinge werden Freunde“. Die bisherigen Planungen umfassen sowohl Schulungen für Jugendliche als auch Aktionen, wie beispielsweise ein interkulturelles Fußballturnier oder Tanzworkshops.

  • Medienpädagogischen Workshop zum Thema „Vielfalt“ in Kooperation mit der katholischen Jugendstelle Cham

Bei der JuLeiCa-Schulung der Jugendstelle Cham wird es einen Workshop geben, der die Vielfalt der Gesellschaft zum Thema hat. Hier ist geplant, dass die Jugendlichen mithilfe von iPads verschiedene Formate der Medienpädagogik ausprobieren und sich inhaltlich mit verschiedenen Religionen, kulturellen Unterschieden und den Vorbehalten gegenüber Menschen mit diesen Merkmalen auseinandersetzen.

  • Überlegungen für 2018: Planung von Workshops und Ausbildungsformate:
    • Beteiligung am Jahninselfest
    • Graffiti-Workshop
    • Gestaltung einer Actionbound-Aktion
    • „Sagen Sie jetzt nichts…“ – Fotoaktion

Interkulturelle Schulungsangebote