Zeitzeugengespräch: Goodbye Erich (Honecker)

Zeitzeuge: Rainer Schneider

Zeitzeuge: Rainer Schneider

Ort: Jugendzentrum Utopia, Kirchfeldallee 2, 93055 Regensburg
       Tel. 0941/507-2557

Anreise: Buslinien 9 und 11: (Haltestelle Burgweinting Kirche) oder Buslinie 18: (Haltestelle Garbenstraße)

Dauer: Dienstag, 08. März 2016 von 19:30 Uhr bis ca. 21:30 Uhr

 

Die friedliche Revolution 1989 in der DDR war vor über 25 Jahren ein herausragendes Ereignis in der deutschen Geschichte. Sie war Teil des politischen Umbruchs im gesamten Ostblock und veränderte die Welt.

Hunderttausende in der DDR haben damals die SED-Diktatur überwunden und die Öffnung der Mauer erzwungen. Schließlich fand 1990 die Vereinigung der beiden deutschen Staaten zur jetzigen Bundesrepublik statt.

Doch je weiter die Ereignisse zurückliegen, umso mehr verschwimmen die Fakten. Jugendliche von heute haben die deutsche Teilung nicht mehr erlebt.

Wir wollen daher Einblicke in verschiedene Lebenswelten junger Menschen in der DDR geben:

  •  Schule und Ausbildung
  •  Jugendkultur und Musik
  •  Repression und Überwachung
  •  Revolution und Aufbruch

Du bist eingeladen, mit unserem Zeitzeugen Rainer Schneider ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung bis zum 01.03.2016 beim Stadtjugendring Regensburg, Tel. 0941/5072556, 93047 Regensburg, Weingasse 1, stjr@jugend-regensburg.de

Rainer Schneider (geb. 1954 in Erfurt) ist ausgebildeter Kaufmann. Er wurde im Februar 1972 verhaftet, nachdem sein Fluchtversuch verraten worden war. Verurteilt zu zehn Monaten wegen „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritts“, wurde er im Oktober 1972 unter Bewährungsauflagen in die DDR entlassen. Er stellte verschiedene Ausreiseanträge, die schließlich genehmigt wurden, so dass er 1974 in die Bundesrepublik übersiedeln durfte. Quelle: www.stiftung-hsh.de

Zeitungsbericht in der Mittelbayerischen Zeitung vom 12.03.2016 „Wider die Ostalgie“