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Herbstvollversammlung des Stadtjugendring:Mehr Geld für Jugendarbeit in der Stadt


Flüchtlingskinder sollen einen sofortigen Anspruch auf das Bildungspaket erhalten

Die 33 Delegierten der Herbtsvollversammlung fassten einen einstimmigen Beschluss, den Antrag an die örtlichen Bundestagsabgeordneten weiterzuleiten. Denn leider hätten Flüchtlingskinder zum Beispiel erst nach vier Jahren einen Rechtsanspruch auf ein warmes Mittagessen in der Kindertagesstätte oder Schule, so Detlef Staude von der antragsstellenden Sportjugend. Dies verbiete eigentlich sowohl das Grundgesetz als auch die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Ähnliches gelte auch für Teilhabemöglichkeiten an Sport- oder Kulturangeboten. Immerhin leiste die Stadt Regensburg dies als Kommune freiwillig, so Detlef Staude.

 

VV 2011: Der Vorstand bei der Arbeit

Befürwortet wurde auch ein zweiter Antrag des StJR-Vorstandes. Die Deutsche Bahn AG solle Gedenkfahrten des „Zuges der Erinnerung“ umgehend von den Kosten befreien. Seit November 2007 fährt dieser Zug durch Deutschland, um den Reichsbahn-Deportierten des Nazi-Regimes zu gedenken. Einstimmig angenommen wurden neue Zuschussrichtlinien, die eine Verbesserung für die Jugendarbeit bedeuten. Insgesamt gibt es 5500 Euro mehr im neuen Haushaltsjahr 2012, so Bürgemeister Gerhard Weber in seinem Grußwort. So werden die Sätze im Bereich der Freizeitmaßnahmen und internationalen Jugendbegegnungen angehoben.
Die umfangreiche Jahresplanung 2012 stellte der stellvertretende Vorsitzende des Stadtjugendrings Detlef Staude vor. Das Programm reicht von Seminaren, Angeboten für Freiwillige über Medienarbeit, politischen Theater, Talkrunden zu aktuellen Themen bis zu Service- und Verleihangeboten. Geplant ist auch Jugendkulturarbeit mit Jahninselfest, eine politische Informationsfahrt nach Berlin; der Besuch der UN-Jugenddelegierten, Vernetzungsarbeit mit Youngagement und Sport- und Freizeithits für kids zusammen mit Grundschulen.