Regensburger Jugend hat viele Anliegen

Fotos: Abgeordneter Jürgen Mistol öffnete für die jungen Leute im Landtag viele Türen und bot einen spannenden Einblick in die Arbeit eines Abgeordneten.

Regensburg. Junge Leute können nicht nur in Regensburg politisch etwas bewegen. Diese Botschaft gab Grünen-Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol mehr als 40 jungen Ehrenamtlichen und interessierten Jugendlichen aus den Regensburger Jugendverbänden mit auf den Weg. Sie waren auf Einladung des Stadtjugendrings in den Bayerischen Landtag nach München gekommen, um dort über jugendpolitische Themen zu diskutieren.

Neben politischen Themen, die sich auf die Jugendarbeit in Regensburg auswirken, stand auch der Arbeitsalltag eines Politikers im Fokus. So öffnete der Grünen-Abgeordnete bei dem Besuch im Maximilianeum so manche Türe, hinter die sonst nur selten Gäste blicken. Von Mistol erfuhren die jungen Leute auch, wie sie selbst Abgeordnete werden können. Wichtig sei ihm insbesondere, als Politiker „stets mit offenen Ohr unterwegs zu sein“, sagte Mistol. Der Regensburger Stadtjugendring hatte die jungen Leute zu der Fahrt eingeladen, um sich so für das ganzjährige Engagement zu bedanken. Kooperationspartner waren die Bayerische Sportjugend, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die Wasserwachtjugend und die Regensburger Schülervereinigung.

Bei der Diskussion ging es auch darum, was den jungen Leuten und Jugendverbänden im Ehrenamt aktuell Probleme bereitet. Wer sich selbst in der Regensburger Politik einbringen möchte, hat als Jugendlicher demnächst eine gute Chance dazu, sagte Jugendring-Vorsitzender Philipp Seitz. Im kommenden Jahr werde der Regensburger Jugendbeirat neu gewählt. Schon im Herbst wählen die Regensburger Jugendverbände ihre vier Vertreter, die in das Gremium im kommenden Jahr einziehen. „Das ist eine gute Chance, sich aktiv einzubringen“, sagte Sportjugend-Kreisvorsitzender Detlef Staude. Ab sofort könnte eine Kandidatur beim Stadtjugendring eingereicht werden. Im Herbst wählen dann die Jugendverbände ihre vier Vertreter für den Beirat.