Großes Interesse bei Lehrgang der Sportjugend in Wenzenbach
Tolle Tipps für Trainer gezeigt
Wenzenbach. „Gutes Training macht Spaß und hält fit“, meinte der Vorsitzende der Regensburger Sportjugend Detlef Staude. Beim Tageslehrgang erhielten knapp zwanzig Trainer aus Stadt und Landkreis tolle Tipps und Tricks für die Praxis im Sportverein.
Heiner Bruckmüller vom gastgebenden SV Wenzenbach kümmerte sich in Vertretung von Jugendleiter Robert Kellner um den passenden Rahmen mit einer engagierten Trainingsgruppe, Sportanlage, Seminarraum, dem Material und auch der Verpflegung.
Referent war neben A-Lizenzinhaber Detlef Staude (Regensburg), der vom Jugendsprecher Bebedikt Scheuerer (Regensburg) im Praxisteil tatkräftig unterstützt wurde, auch noch Hans Bieletzky (Lappersdorf) von der Sportjugend.

Im praktischen Teil zeigte Staude eine umfangreiche Sammlung an kleinen Spielen mit und ohne Ball, aber auch Schnelligkeits- und Koordinationsübungen. „Den Betreuern möchten wir Anregungen geben, damit die Kinder gerne ins Training gehen, neben dem Spaß am Sport aber auch Neues hinzulernen können“, so der Vorsitzende der Sportjugend. Ein guter Trainer erkenne Fehler und könne den Kinder zielführende Korrekturhinweise geben.
Es gebe für junge Sportler insgesamt fünf Erfolgsfaktoren für ihre spätere sportliche Laufbahn. Kinder müssten die Basistechniken erlernen – auch unter Wettkampfbedingungen, ein individuell zugeschnittenes Training müsse angeboten werden, im Spiel sei eine offensive Grundeinstellung zu fördern. Wichtig sei auch eine Siegermentalität mit Fairness als Basis.
Im anschließenden Theorieteil ging Hans Bieletzky auf viele Fragen „Rund um den Verein“ ein. Der Verein müsse den Trainer in seiner Position unterstützen und ihm helfen. Neben dem Sportprogramm könnten übersportliche Angebote Kinder und Jugendliche an den Verein binden – beispielsweise Zeltlager, Trainingscamps, aber auch Jugendfahrten oder Ferienprogramme.
Ein „Jugendtrainer mit Herz“ kümmere sich auch um die Schwächeren und lasse alle Kinder spielen, nicht nur die Besten.

Gerade bei den Kindern stehe Spaß, Freude und Erlebnisse beim Spielen im Vordergrund. „Das Ergebnis eines Fußballspiels vergessen die Kinder schon bald nach dem Spiel wieder“, so Bieletzky. Ehrgeizige Eltern oder Trainer, die sich nur am Endergebnis eines Wettkampfes orientierten, solle die Jugendleitung eines Vereins auf diese Tatsachen hinweisen.
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