Keine Kürzungen im Jahr 2011 – das Engagement vieler – auch des Stadtjugendrings - hat sich gelohnt!
Die geplanten Kürzungen an der Jugendarbeit sind abgewendet. Die bayerische Staatsregierung hatte zunächst geplant, insgesamt 750000 Euro bei den Mitteln für den Bayerischen Jugendring (BJR) zu streichen. Dies hätte beispielsweise bedeutet, dass Zuschüsse für Jugendbildungsmaßnahmen vor Ort größtenteils weggefallen wären. Der Ausfall vieler Maßnahmen oder gravierende Erhöhungen der Teilnahmegebühren für Kinder und Jugendliche wären die Folge gewesen, so der stellvertretende Vorsitzende des Stadtjugendrings (stjr) Detlef Staude.
von den Kürzungen direkt betroffen: Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche
Der stjr hatte sich an die Landtagsabgeordneten vor Ort gewandt und deutlich gemacht, welche Auswirkungen die Kürzungen gehabt hätten. MdL Thomas Dechant (FDP) informierte sich beispielsweise in einem persönlichen Gespäch beim Stadtjugendring über die Jugendarbeit vor Ort und die Kürzungsvorhaben. Hier erläuterten die Vorstandsmitglieder Franz Waldmann (Alpenvereinsjugend) und Detlef Staude (Sportjugend), welche und wie viele Maßnahmen jährlich in Regensburg durchgeführt würden. Nun hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags am 23.3.2011 die im Haushaltsentwurf der Staatsregierung vorgesehenen Kürzungen von 750.000 Euro für die Förderung der Jugendarbeit für 2011 aufgehoben. Dieser Beschluss wurde von allen Fraktionen mitgetragen. Die abschließende Befassung zum Doppelhaushalt findet Anfang April im Plenum des Landtags statt. Es sei gelungen, dass fraktionsübergreifend zahlreiche Abgeordnete die Bedeutung der Jugendarbeit und des Bayerischen Jugendrings hervorgehoben und gegen die geplanten Kürzungen argumentiert haben. Dies habe letztendlich zu dem Beschluss des Haushaltsausschusses geführt.
Wenn der Landtag diesem Beschluss folgt, was zu erwarten sei, habe man für dieses Jahr das Schlimmste zunächst verhindert. Leider sind man aber von einer bedarfsgerechten Förderung der Jugendarbeit aber noch weit entfernt. Man müsse deshalb weiterhin überzeugend die Bedeutung der Jugendarbeit auf allen Ebenen herausstellen, so Staude.









