Detlef Staude mit Verdienstmedaille ausgezeichnet

Der stellvertretende Vorsitzende des Stadtjugendrings erhielt eine besondere Auszeichnung vom Bundespräsidenten.

Foto: Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gratulierte zu der hohen Auszeichnung. (Foto: Stadtjugendring Regensburg/Philipp Seitz)

 

 

Regensburg. Ein Leben für den Sport und das Ehrenamt: So lassen sich die vielfältigen Verdienste von Detlef Staude aus Regensburg, dem Kreisjugendleiter der Bayerischen Sportjugend, kurz beschreiben. Nun wurde er von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Seit mittlerweile fast 33 Jahren gehört Staude unter anderem den Vorstand des Regensburger Stadtjugendrings an. Seit 1986 ist er im Stadtjugendring der zweite Vorsitzende. Außerdem gehört er dem Begleitausschuss „Demokratie Leben!“, dem Sicherheitsbeirat und dem Jugendhilfeausschuss der Stadt an. Er ist Jugendleiter und Schriftführer des SV Sallern Regensburg, organisiert regelmäßig Fahrten zur Demokratie- und politischen Bildung. Darüberhinaus ist er Kassenprüfer des Bezirksjugendrings der Oberpfalz, ebenfalls seit vielen Jahren, und Kreisvorsitzender der Bayerischen Sportjugend, auch seit vielen Jahren. Er ist Delegierter zum Stadtjugendring Regensburg, zur Kreis- und Bezirksversammlung des Bayerischen Landessportverbandes, zum Bezirksausschuss des Bezirksjugendrings der Oberpfalz, zur Arbeitstagung des Bayerischen Jugendrings, organisierte mehrfach die Ausstellung „Rechtsradikalismus“ an Regensburger Schulen und die entsprechenden Peer-Coach-Ausbildungen. Seit mehr als zehn Jahren organisiert er regelmäßig Juleica-Ausbildungen für Jugendliche in Vereinen, um so die Nachwuchsgewinnung im Sportverein zu sichern. Herr Staude ist Spielgruppenleiter des Bayerischen Fußballverbandes und engagiert sich außerdem als Schiedsrichter. Seit vielen Jahren organisiert er ehrenamtlich Berlinfahrten für junge Leute, Brixenfahrten für junge Leute, um den Kontakt zu den Partnerstädten zu fördern und setzt sich für den Austausch von jungen Leuten mit Menschen mit Migrationshintergrund ein. Zuletzt organisierte er mehrmalige Austausche mit der Flüchtlingsorganisation Dedalus aus Nepael mit. Dies sind aber nur Auszüge aus seinem großem Engagement.

Der Bayerische Fußballverband schreibt auf seiner Homepage über Detlef Staude und sein Engagement in einem Artikel vom 12. November 2011: „Detlef Staude ist die treibende Kraft hinter der erstklassigen Jugendarbeit des SV Sallern Regensburg – und aus dem Verein längst nicht mehr wegzudenken. Seit 2006 setzt sich der Jugendleiter unermüdlich dafür ein, seinem Motto gerecht zu werden: „Sport, Spaß und gemeinsame Erlebnisse sollen im Mittelpunkt der Jugendarbeit stehen“. Staude organisiert jährlich in den Ferien Turniere, Camps und Ferienfreizeiten für den Fußballnachwuchs und kümmert sich als Organisator um den Internationalen Jugendaustausch mit Polen und um weitere Auslandsfahrten (nach Kroatien, Serbien und Rumänien). Neben der Integration ausländischer Spieler in den Verein liegen Staude vor allem auch die Kinder und Jugendlichen aus einkommensschwächeren Familien am Herzen, denen er mit Zuschüssen die Teilnahme an Fahrten, Turnieren und Ferienfreizeiten ermöglicht. Um den Verein auf die Folgen des demografischen Wandels vorzubereiten, setzt Staude auch maßgeblich auf die Kooperation mit der Grundschule am Sallerner Berg, der Hans-Hermann-Grundschule, der St. Nikola Grundschule, der Förderschule am Sallerner Berg und dem Werner-von-Siemens-Gymnasium.

 

Staude ist Gründer der Frauen- und Mädchenmannschaften beim SV Sallern Regensburg, hat mit den Fußballerinnen des Vereins an der Schul- und Vereins-Kampagne „TEAM 2011“ teilgenommen und alle vier Bausteine erfüllt. Wie sehr Staude das Ehrenamt am Herzen liegt, lässt sich auch daran ablesen, dass er sich als Vorsitzender der Kreisjugendleitung beim Bayerischen Landes-Sportverband (Kreis Regensburg) und als stellvertretender Vorsitzender des Stadtjugendrings Regensburg auch in weiteren Organisationen und Verbänden engagiert. Für seine Verdienste um die Jugendarbeit hat Staude die Sepp-Herberger-Urkunde erhalten.

 

Zu der hohen Auszeichnung gratulierte Detlef Staude auch die Bezirksjugendleitung der Bayerischen Sportjugend in der Oberpfalz. Von einer „überfälligen Ehrung“ sprach die Bezirksvorsitzende Eva Berzl. Ihr Stellvertreter Magnus Berzl gratulierte Staude zu der verdienten Auszeichnung und hob sein Engagement in der sportlichen Jugendarbeit hervor. Als „unermüdlichen Kämpfer für die Interessen von jungen Leuten“ bezeichnete Bezirksjugendring- und Stadtjugendring-Vorsitzender Philipp Seitz das Wirken von Staude.

 

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